Geschichte

Das Haus wurde erstmals 1676 schriftlich erwähnt und diente damals als Herrschaftssitz des Verwalters der Ländereien der Kommende in Leuggern.

 

Die Mauern im unteren Teil des Hauses sind noch Original, dies sind die ältesten Teile. Der obere Teil, Fachwerk- und Estrich kamen später dazu.

Im Haus besteht noch ein Steinboden aus dieser Zeit.

 

Im Laufe der Zeit veränderte sich die Nutzung des Hauses immer wieder. So wird erwähnt, dass es als Zollhaus diente. Dies bezeugen verschiedene eingemauerte und abschliessbare Schränke im Wohnbereich.

Auch liest man, dass es als Gefängnis genutzt wurde. Die starken, dicken Mauern boten dafür die ideale Verwendung.

 

Das noch auf dem Haus liegende Tavernenrecht zeugt dafür, dass das Haus für Durchreisende als Herberge diente. Dieses Tavernenrecht muss nun wieder aktiviert werden, um gewisse Räumlich-

keiten so zu nutzen.

Der Verwalter der Ländereien rund um die Kommende nutzte das Haus in erster Linie für Tiere und Speicherplatz für die Erträge der Landwirtschaft. Die grosse Scheune, die Stallungen sind Zeugen dafür. Rund um das Schloss gehörten weitere Gebäude dazu.

 

Nach der grossen Sanierung in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Fassade unter eidgenössischen Ortsbildschutz gestellt. Die jetzigen Besitzer haben in und ums Gebäude weitreichende Modernisierungen vorgenommen, immer mit dem Ziel die Geschichte und den Charakter weiter bestehen und wirken zu lassen und es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.